Die Abwesenheit des Internets hindert uns zwar an der Kommunikation nach Hause, nicht jedoch im Land, da wir schon äthiopische SIM-Karten haben. Und vor allem hindert es uns nicht daran, die Stadt zu erkunden.
Bei einer dieser Erkundungstouren, die wir zu Fuß unternehmen, haben wir drei Äthiopier getroffen und uns bei einem Kaffee nett mit Ihnen unterhalten.
Ein weiteres Beispiel für expect the unexpected haben wir gestern (Samstag 03.04.2017) erlebt:
Wir waren abends noch "spät" in der Uni und haben die Gelegenheit genutzt das Gebäude zu erkunden. Dabei sind wir Derege, einem Professor über den Weg gelaufen und haben uns lange und intensiv mit ihm unterhalten und viel gelernt und erfahren, da er sich auch mit unserem Fachgebiet auskennt und vor allem ein sehr breites Wissen über mehrer Fakultäten hinweg hat, was sehr nützlich ist.
Heute (Sonntag 04.06.2017) hat er uns zu sich nach Hause zum Mittagessen eingeladen. Seine Frau und seine Kinder waren sehr süß, sprechen nur leider kein Englisch und unser Amharisch beschränkt sich bisher leider auch auf einige wenige Worte.
Wir haben traditionell gegessen: Sauerteig-Pfannkuchen aus Teff (lokales Getreide hier) mit Fleisch in scharfer "Bolognese"-ähnlicher Soße, anschließend Popcorn und gerösteten Mais, das gehört zur Kaffe-Zeremonie, dann natürlich Kaffee und ein bisschen Kuchen und dazu noch ein bisschen Wein, denn der Kaffe wird insgesamt 3 Mal aufgegossen und serviert.
Anschließend, auf dem Weg zur Uni (als Internetquelle), sind wir noch durch die ländlichen Randbereiche von Bahir Dar gelaufen und haben eine ganz eigene Bebauung gesehen. Ländlich direkt neben modernen Mehrfamilienhäusern.
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Ländliche Häuser aus Holz und Lehm![]() |


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